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DG-Bank erhält Soli-Milliardenspritze

Frankfurt/Main (dpa) — Zur Abwendung eines drohenden Milliardenverlustes erhält die Deutsche Genossenschaftsbank (DG-Bank) von den Volks- und Raiffeisenbanken eine Finanzspritze von 1,4 Milliarden DM. Dies gab der Vorstandsvorsitzende des genossenschaftlichen Spitzeninstituts, Bernd Thiemann, am Freitag in Frankfurt bekannt. Nach der Vereinbarung mit den Eignern und dem Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) schießt der Bundesverband 900 Millionen DM zu, 500 Millionen DM kommen über den Verkauf von DG- Beteiligungen an die Gesellschafter in die Kasse.

Veräußert werden sollen die Anteile an der DG Hypobank, an der R- und V-Versicherung und an der Luxemburger DG-Tochter. Gleichwohl bleibe durch den Verkauf an die Gesellschafter alles, „was strategisch wichtig ist, im Verbund“, betonte Thiemann. Auch Immobilienbesitz werde verkauft, im Personalbereich ist eine Reduzierung um etliche hundert Stellen vorgesehen.

Die DG war letztes Jahr durch umstrittene Wertpapiergeschäfte mit französischen Banken in die Schlagzeilen geraten. Diese Geschäfte hatten hohe Wertberichtigungen zur Folge. Außerdem hat sie hohe riskante Länderkredite in den Büchern.

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