: DER MANN MIT PAUKE UND PFEIFE
■ Wolfgang Neuss, der Mann mit der Pauke, der Mann mit der
Pfeife, Anarcho-Kabarettist, gerichtsnotorischer Drogen
-Fachmann, Genosse Münchhausen, Kellerkind, Entertainer,
Querdenker, Spaßvogel und taz-Kolumnist ist tot. Wie in
einem Teil unserer Auflage berichtet, wurde der 65jährige
Neuss am Freitag abend tot in seiner Wohnung aufgefunden.
Dieter Hildebrandt über Neuss: „Er war der große Mann des
deutschen Nachkriegskabaretts mit der großen Schandschnauze, mit dem hellen Kopf und dem schnellen Witz“, der
„treffsicherste und kompromißloseste Ankläger“. Neuss über
Neuss: „Ich bin der, vor dem meine Eltern mich immer gewarnt haben.“
TAGESTHEMA ZUM TOD VON WOLFGANG NEUSS AUF SEITE 3
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen