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■ DDR-JustizTod in Bitterfeld

Berlin (AFP) – Wegen des Todes zweier politischer DDR-Häftlinge im Chemiekombinat Bitterfeld in den achtziger Jahren ermittelt die Staatsanwaltschaft Magdeburg nach einem ARD-Bericht gegen die damaligen Betriebsärzte und die Kombinatsleitung. Unter Berufung auf Unterlagen des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit sollen zwei Häftlinge bei der Zwangsarbeit in hochgiftigen Bereichen des Kombinats durch Quecksilbervergiftungen ums Leben gekommen sein. Mindestens 30 weitere Gefangene seien allein 1981 durch Quecksilberdämpfe schwer verseucht worden.

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