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DDR-Grenzer schossen auch auf Kinder

DDR-Soldaten haben offenbar an der innerdeutschen Grenze auch auf Kinder geschossen. Wie ein Sprecher der Zentralen Ermittlungsgruppe Regierungs- und Vereinigungskriminalität (ZERV), Manfred Kittlaus, gestern mitteilte, ermittelt die Dienststelle in mehreren Fällen wegen Verdachts auf Totschlag. Kittlaus berichtete als Beispiel von einem Vorfall aus dem Jahr 1966, als DDR-Grenzer in Treptow zwei spielende Ostberliner Kinder erschossen haben sollen. Die beiden zehn- und 13jährigen Jungen waren den Angaben zufolge den Drahtsperren an der Mauer zu nahe gekommen.

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