Corona in Südafrika: Virenangst in den Townships

Für den Winter wird in Südafrika eine Explosion der Corona-Fälle befürchtet. Die Lebensverhältnisse ermöglichen keinen Schutz.

Ein Mann zieht sich eine Mundschutzmaske an, er steh auf einer Strasseneben ärmlichen Hütten

Lockdown-Maßnahmen werden in Südafrika allmählich gelockert Foto: Mike Hutchings/reuters

KAPSTADT taz | Südafrika wurde von der WHO dafür gelobt, mit strengen Lockdown-Regeln ab dem 26. März erfolgreich Zeit gewonnen zu haben, um sich auf die Coronapandemie vorzubereiten. Aber ist das Gesundheitssystem stark genug für den „großen Sturm“, den die meisten Experten in den hiesigen Wintermonaten von Juni bis August erwarten? Prognosen sprechen von bis zu 1 Million Infektionen und bis zu 40.000 Toten wegen Covid-19 vor Jahresende.

„Die Epidemie wird zunächst deutlich schlimmer werden, bevor es besser wird“, warnt Präsident Cyril Ramaphosa. Der erste Covid-19-Fall wurde in Südafrika am 5. März regis­triert. Noch Ende März lag die Zahl der positiv Getesteten bei nur 1.500. Heute gibt es knapp 24.300 Covid-19-Fälle in Südafrika mit 524 Toten, die Zahlen steigen schnell.

Von Anfang an war klar, dass schlichte Hygieneregeln in Townships und armen ländlichen Gegenden kaum greifen würden, wo Menschen oft auf engstem Raum zusammenleben und sich viele Familien einen Wasserhahn und eine Toi­let­te teilen müssen. Hinzu kommt die extreme Armut bei noch immer mehr als der Hälfte der 58 Millionen Einwohner. Aus der Covid-19-Gefahr wird existenzielle Not, wenn wegen Ausgangssperren nicht mal mehr Tagesjobs nachgegangen werden kann und die oder der einzige Verdienende in einer vielköpfigen Familie die Arbeit verliert.

Präsident Ramaphosa

„Es wird zunächst deutlich schlimmer werden, bevor es besser wird“

Doch gab es seltene Einigkeit bei Arm und Reich und allen Hautfarben, den Vorgaben von Präsident Ramaphosa und Gesundheitsminister Zweli Mkhize zu folgen: NGOs und Kirchen mit Nahrungspaketen und Zehntausende Freiwillige in Nachbarschaftshilfen. Kein anderes afrikanisches Land hat bisher 12 Millionen Screenings und 600.000 überwiegend kostenlose Tests vor allem dort durchführen können, wo die „Hotspots“ von Infektionen auftauchten.

Alle Betten belegt

Mehr als die Hälfte aller Infektionen wurde in der Provinz Westkap mit der Metropole Kapstadt nachgewiesen. Der Direktor des dortigen Gesundheitsministeriums, Keith Cloete, erklärt: „Bis Anfang August werden wir allein hier rund 80.000 Patienten haben, die Krankenhausbehandlung benötigen.“

Letzte Woche informierte das größte Krankenhaus Kapstadts, das Tygerberg Hospital, dass alle Betten auf der Intensivstation belegt seien. Das weltberühmte Grote Schuur Krankenhaus musste mehrere Abteilungen wegen eines Mangels an Ärzten und Schwestern schließen, die selbst erkrankt sind.

Der Fokus auf Covid-19 hat eine weitere tragische Folge: Experten warnen, dass, wenn andere Krankheiten weiter vernachlässigt werden, es zu zusätzlichen Zehntausenden Toten kommen wird. Selbst Schutzimpfungen von Kindern wurden vielerorts verschoben.

Die Lockdown-Maßnahmen werden derweil allmählich gelockert. Mit der Rückstufung vom höchsten Level 5 auf 4 am 29. April bereits durften einige Firmen mit einem Drittel der Belegschaft wieder die Arbeit aufnehmen, die weitgehende Ausgangssperre aber blieb. Ab dem 1. Juni soll nun Level 3 gelten, das eine neue Bewegungsfreiheit erlaubt, Millionen Beschäftigen die Rückkehr ermöglicht und auch Schulen und Universitäten wieder beginnen lässt.

Erziehungsministerin Angie Motshekga hat Pläne vorgelegt, wie alle Schulen schrittweise ab 1. Juni wieder öffnen sollen. Doch die großen Lehrergewerkschaften haben erklärt, dass sie ihre Mitglieder zum Boykott aufrufen werden, da überfüllte Schulen ohne ausreichende Toi­let­ten ein zu hohes Risiko darstellen würden. Unabhängig davon haben Lehrer*innen an mehreren Schulen begonnen, an einigen Wochentagen die Schulspeisungen weiter stattfinden zu lassen. Für viele Kinder sind das die einzigen warmen Mahlzeiten überhaupt.

Quarantänezentren für die Armen

Um sich für den gefürchteten „großen Sturm“ zu wappnen, werden drei Ansätze verfolgt. Erstens: Die Zahl der Krankenhausbetten wird radikal erhöht – das Internationale Konferenzzentrum in Kapstadt soll mehr als 850 Betten beherbergen, Feldlazarette für Tausende werden errichtet.

Zweitens: Tests machen nur Sinn, wenn die positiv Getesteten isoliert werden können, was in 90 Prozent der Townships unmöglich ist – nur die Wohlhabenden können sich daheim isolieren. So sollen Quarantänezentren geschaffen werden, in denen Menschen so lange bleiben, bis sie nicht mehr ansteckend sind. Allein im Westkap soll es um bis zu 53.000 Menschen gehen. Aber was, wenn sich Menschen weigern, dieser Aufforderung zu folgen?

Drittens gibt es den Plan, Townships, die als besonders „überfüllt“ und damit als „Coronabrutstätten“ gelten, durch die Umsiedlung einiger Tausend Menschen zu „entsiedeln“. Auch dies als Angebot und nicht als „Zwangsumsiedlung“ mit der bitteren Erinnerung an die Apartheid. In Khayelitsha, mit über 1 Million Be­woh­ne­r*in­nen das größte Township bei Kapstadt, gibt es bereits mehr als 2.000 Infektionen. Hier werden derzeit etwa 3.000 angebotene Umsiedlungen verhandelt.

Auch Masiphumelele im Süden Kapstadts mit nur 40.000 Be­woh­ne­r*in­nen gilt als „zu voll“. Im Zentrum des Townships liegt unser Kinderhaus*, in dem seit zwanzig Jahren Kinder und Jugendliche ein Zuhause finden, die sonst keine erwachsenen Familienmitglieder mehr haben. Als wir damals begannen, war Aids die häufigste Todesursache. Heute sind dort 144 unserer Nachbarn positiv auf Covid-19 getestet. Doch im örtlichen Kreiskrankenhaus gibt es nur 67 Betten, davon zwei Betten als Intensivstation.

Eine Krankenschwester kommentiert: „Wenn nur jeder dieser 144 mit fünf bis zehn anderen in seiner Hütte in engem Kontakt ist, ist der weitere Ausbruch der Infektion schon nicht mehr zu kontrollieren.“

*Der Autor lebt in Kapstadt als Mitbegründer der Stiftung HOKISA, die sich für von AIDS betroffene Kinder und Jugendliche im Township Masiphumelele einsetzt.

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte hatten sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit sollte der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie im Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen. Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 29. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. (Hier eine Übersicht der Bundesregiergung zu Regelungen in den Ländern). Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen wurden die Regeln gelockert: PatientInnen oder BewohnerInnen können wieder durch eine bestimmte Person besucht werden.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport ist das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga hat die Saison seit Mitte Mai mit Geisterspielen fortgesetzt – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios haben die Ländern die Lockerungen eigenständig zu verantworten.

■ Spielplätze sind unter Auflagen wieder geöffnet – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen sind wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

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