piwik no script img

Clintons Hosenschlitz: jetzt zugenäht

Um die Besucher des Wachsfigurenkabinetts im australischen Sydney von einer allzu detaillierten Inspektion der Bill-Clinton- Wachspuppe abzuhalten, hat die Ausstellungsleitung zu Nadel und Faden gegriffen und den Reißverschluß seiner Hose fein säuberlich zugenäht. Managerin Vicky Brown klagte, in letzter Zeit hätten Besucher der Figur immer wieder einfach die Hosen heruntergezogen oder den Hosenschlitz geöffnet. Das Sicherheitspersonal habe alle paar Stunden nachschauen müssen, ob mit den Beinkleidern noch alles in Ordnung sei. Die Clinton-Figur gehört zu den fünf Hauptattraktionen des Museums, und weil sie so lebensecht aussehen, „tendieren die Besucher dazu, mit ihnen das echte Leben nachzustellen“, mutmaßt Brown. Das Original befindet sich derweil in Bethlehem, wo es gänzlich unverfänglich in diesem Jahr die Lichter des traditionellen Weihnachtsbaums am Krippenplatz entzünden wird.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 30 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen