: Clintons Hosenschlitz: jetzt zugenäht
Um die Besucher des Wachsfigurenkabinetts im australischen Sydney von einer allzu detaillierten Inspektion der Bill-Clinton- Wachspuppe abzuhalten, hat die Ausstellungsleitung zu Nadel und Faden gegriffen und den Reißverschluß seiner Hose fein säuberlich zugenäht. Managerin Vicky Brown klagte, in letzter Zeit hätten Besucher der Figur immer wieder einfach die Hosen heruntergezogen oder den Hosenschlitz geöffnet. Das Sicherheitspersonal habe alle paar Stunden nachschauen müssen, ob mit den Beinkleidern noch alles in Ordnung sei. Die Clinton-Figur gehört zu den fünf Hauptattraktionen des Museums, und weil sie so lebensecht aussehen, „tendieren die Besucher dazu, mit ihnen das echte Leben nachzustellen“, mutmaßt Brown. Das Original befindet sich derweil in Bethlehem, wo es gänzlich unverfänglich in diesem Jahr die Lichter des traditionellen Weihnachtsbaums am Krippenplatz entzünden wird.
Nur noch 460 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen