: Clinton-Anklägerin Paula Jones bangt um ihr Leben
Paula Corbin Jones, die US-Präsident Bill Clinton wegen sexueller Belästigung verklagt hat, fürchtet nun „manchmal“ um ihr Leben. In einem Interview mit der New Yorker Tageszeitung Daily News sagte Jones, sie bereue die Klage jedoch nicht. „Die einzige Sache, vor der ich Angst habe, ist, daß jemand micht tötet, mich zum Schweigen bringt, aber das wird nicht geschehen“, erklärte die 27jährige weiter, die Angestellte des US-Bundesstaates Arkansas war, als Clinton dort als Gouverneur amtierte. „Clinton verdient es, eines Tages vor einem Gericht zu erscheinen“, sagte Jones weiter. Sie bestritt, daß ihr Mann, ein Schauspieler, sie zu der Klage überredet habe, damit sein Name in die Schlagzeilen komme. Sie fordert von Clinton Schadenersatz in Höhe von 700.000 Dollar. Jones gibt an, daß Clinton sie vor drei Jahren in ein Zimmer bestellt und zu sexuellen Handlungen aufgefordert habe. Der Präsident bestreitet dies entschieden.Foto: Reuter
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen