piwik no script img

Chinesische Stadt will Fahrradfahren verbieten

Das Fahrrad, das bislang vorherrschende Fortbewegungsmittel in China, soll demnächst in der von Autos überfluteten Stadt Kanton verboten werden. Der Verkehr der drei Millionen Fahrräder und 220.000 Motorräder beeinträchtige „ernstlich die schnelle wirtschaftliche Entwicklung Kantons“, sagte Bürgermeister Liu Zilui. Der Zweiradverkehr in der Sechs-Millionen-Stadt solle schrittweise eingeschränkt werden. Zunächst werde das Fahrradfahren auf den Hauptstraßen untersagt, auf denen täglich 100.000 Autos verkehrten. Auch der Autoverkehr soll eingeschränkt werden. Für nicht in Kanton zugelassene Fahrzeuge werde das Zentrum gesperrt. Die Stadtverwaltung will bis zum Jahr 2000 35 Milliarden Yuan (zehn Milliarden Mark) in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und der Straßen investieren. Unter anderem sollen ein Bahnsystem und ein Autobahnring gebaut werden.(Foto: K. Wojcik)

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen