■ China/USA: Verdacht zerstreut
Damman (AFP) – Der Verdacht der USA, China transportiere auf dem Containerschiff „Yinhe“ Material für chemische Waffen in den Iran, hat sich als unbegründet erwiesen. Nach einer Untersuchung der Schiffsladung versicherten Vertreter Saudi-Arabiens und Chinas am Samstag in der saudiarabischen Küstenstadt Damman, sie hätten an Bord der „Yinhe“ keine verbotenen Güter ausfindig gemacht. US-Experten hätten sich an der Durchsuchung des Schiffes beteiligt. Der Leiter des chinesischen Expertenteams, Sha Zukang, forderte, die USA müßten sich für die Verdächtigungen öffentlich entschuldigen und Entschädigung zahlen.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 90 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen