piwik no script img

■ ChinaTod im Porno-Kino

Peking (AFP) – Bei einem Brand in einem illegalen Vergnügungs-Center in der chinesischen Stadt Urumqi sind 51 Menschen getötet und weitere 100 verletzt worden. Das Feuer brach bereits in der Nacht zum Montag aus, die Feuerwehr wurde aber erst acht Stunden später alarmiert. Nach Angaben von Journalisten vor Ort wurde die Feuerwehr so spät gerufen, weil in dem Video-Club des Vergnügungs-Centers Pornos gezeigt wurden. Die Angestellten hätten deshalb zunächst versucht, das Feuer selbst zu löschen.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen