: China: Lage der Menschenrechte schlechter
Peking (afp) -Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag meldete, hätten 1988 die Verstöße gegen die Menschenrechte gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um elf Prozent zugenommen. Mehr als 12.000 Personen, darunter 2700 Parteimitglieder waren darin verwickelt, hieß es. Zur Anklage kamen insbesondere Fälle von Geständniserpressung unter Anwendung von Folter sowie ungesetzliche Festnahmen. Die offiziellen chinesischen Medien haben lange über Folter und Menschenrechtsverletzungen im eigenen Land geschwiegen.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen