■ Chemie: Sicherheitskonferenz
Stockholm (dpa) – Regierungsvertreter aus 130 Staaten diskutieren seit gestern in der schwedischen Hauptstadt über die Sicherheit in der internationalen chemischen Industrie. Die Konferenz dauert bis Freitag und wurde von fünf Unterorganisationen der UNO einberufen. Verbindliche Beschlüsse werden nicht erwartet. Das Treffen diene lediglich als Forum für die Regierungen, heißt es, die nationale Richtlinien für den Umgang mit gefährlichen Stoffen erarbeiten müßten. Diskutiert werden soll auch, wie das Veschieben von Giften in die Dritte Welt unterbunden werden könne.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen