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Castro: Vater holt Elián in USA ab

HAVANNA ap ■ Der Vater des kubanischen Flüchtlingsjungen Elián will für das Gerichtsverfahren um das Sorgerecht in die USA reisen. Das erklärte der kubanische Präsident Fidel Castro am Mittwoch in einer Fernsehansprache. González werde mit einer großen kubanischen Delegation reisen. Unterdessen trafen sich Vertreter der US-Einwanderungsbehörde fünf Stunden mit Eliáns Großonkel Lazaro González, der das Sorgerecht beantragt hat. Die Behörde verlangt von ihm eine schriftliche Erklärung, den Jungen auszuhändigen, falls er das Gerichtsverfahren verliert. Stimmt die Familie dem nicht zu, soll das Bleiberecht des Jungen am Freitag aufgehoben werden.

Mit der Ankündigung Castros wurde erstmals von kubanischer Seite signalisiert, dass Eliáns Vater zur Teilnahme an dem amerikanischen Verfahren bereit sei. Castro stellte aber die Bedingung, dass die US-Regierung den Sechsjährigen schließlich seinem Vater Juan Miguel González übergibt oder zumindest die größten Anstrengungen dafür unternimmt.

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