CO2 und Politik: Senat macht jetzt den Klimacheck
Der Senat hat auf seiner Sitzung am Dienstag den „Klimacheck“ zur Bewertung aller künftigen Vorlagen beschlossen. Es handelt sich um ein Instrument, das von Umwelt- und Klimaschutzsenatorin Regine Günther (Grüne) zur Bewältigung der Ende 2019 verkündeten Klimanotlage erarbeitet wurde. Laut Senatsverwaltung ist der Klimacheck in der Geschäftsordnung des Senats verankert und soll die klimarelevanten Folgen von Senatsentscheidungen quantifizieren. Damit würde er dazu beitragen, CO2-emissionsmindernde Maßnahmen zu ergreifen. Dazu habe man einen „umfassenden Prüfkatalog“ aufgestellt, hieß es in einer Mitteilung. Dieser „Leitfaden Klimacheck“ erlaube es, „die Auswirkungen von Senatsbeschlüssen auf klimakritische Bereiche wie Gebäude, Verkehr, Energie und Kreislaufwirtschaft, objektiv nach CO2-Äquivalenten abzuschätzen“. Verantwortlich für diese Prüfung seien die einzelnen Senatsverwaltungen bei der Erarbeitung ihrer Vorlagen. Die Praktikabilität des Klimachecks soll zunächst bis Mitte August 2021 erprobt und im Anschluss evaluiert werden. (taz)
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen