: CDU-Mitglied spionierte für Stasi
Berlin. Vor dem Kammergericht begann gestern ein Spionageprozeß gegen einen 51jährigen Mitarbeiter des Bezirksamtes Neukölln. Der weitgehend geständige Amtmann hatte gegen Agentenlohn von 1981 bis zur Wende für das MfS der Ex-DDR spioniert. Als CDU-Mitglied soll er Unterlagen über seine Partei sowie die Junge Union und Unterlagen von Parteitagen sowie Schreiben von Diepgen an seinen Führungsoffizier übergeben haben.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen