: Bundeswehr-Luftbrücke nach Somalia
Bonn (dpa) — Die Bundesregierung hat am Mittwoch noch einmal 20 Millionen Mark Hilfe für Somalia bewilligt und gleichzeitig in Mombasa die vorübergehende Einrichtung eines Stützpunktes für humanitäre Einsätze der Luftwaffe bekanntgegeben. Bereits an diesem Freitag werden zwei Transall-Transportflugzeuge der Bundeswehr mit 40 Mann Bodenpersonal und Nachschubexperten nach Kenia fliegen, gaben Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums und des Auswärtigen Amtes bekannt. In der kenianischen Hafenstadt wird ein Luftwaffenstützpunkt eingerichtet, um die beiden Turboprop-Maschinen für den ständigen Luftbrückeneinsatz unter dem Schutz der UNO zwischen Mombasa und Mogadischu einsatzbereit zu halten. Jede der Maschinen kann zehn Tonnen Hilfsgüter befördern. Ein Offizier des Bundesverteidigungsministeriums wird gleichzeitig in den Koordinierungsstab des UNO-Kinderhilfswerks Unicef in Nairobi abgeordnet.
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