piwik no script img

Bundeswehr-Luftbrücke nach Somalia

Bonn (dpa) — Die Bundesregierung hat am Mittwoch noch einmal 20 Millionen Mark Hilfe für Somalia bewilligt und gleichzeitig in Mombasa die vorübergehende Einrichtung eines Stützpunktes für humanitäre Einsätze der Luftwaffe bekanntgegeben. Bereits an diesem Freitag werden zwei Transall-Transportflugzeuge der Bundeswehr mit 40 Mann Bodenpersonal und Nachschubexperten nach Kenia fliegen, gaben Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums und des Auswärtigen Amtes bekannt. In der kenianischen Hafenstadt wird ein Luftwaffenstützpunkt eingerichtet, um die beiden Turboprop-Maschinen für den ständigen Luftbrückeneinsatz unter dem Schutz der UNO zwischen Mombasa und Mogadischu einsatzbereit zu halten. Jede der Maschinen kann zehn Tonnen Hilfsgüter befördern. Ein Offizier des Bundesverteidigungsministeriums wird gleichzeitig in den Koordinierungsstab des UNO-Kinderhilfswerks Unicef in Nairobi abgeordnet.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen