piwik no script img

■ DSUBundesvorstand soll zurücktreten

Berlin (dpa) — Die Landesvorsitzenden der Deutschen Sozialen Union (DSU) in den fünf neuen Bundesländern fordern den Rücktritt des DSU- Bundesvorsitzenden Hansjoachim Walther und seines Generalsekretärs Alexander Achminow. In einem Schreiben werden Walther und Achminow unter anderem „ständige Verstöße gegen die Satzung der DSU, das Hinwegsetzen über Beschlüsse des Bundesvorstandes und des Bundespräsidiums sowie die ständige Diskriminierung von Funktionsträgern der Partei“ vorgeworfen. Am Samstag hatte in Düsseldorf ein „Freundeskreis Nordrhein-Westfalen“ der DSU beschlossen, in Nordrhein-Westfalen als erstem altem Bundesland einen DSU-Landesverband zu gründen. Die Versammlung beschloß, dazu einen geschäftsführenden Landesvorstand zu berufen. Die für Samstag ursprünglich geplante Versammlung zur Gründung der NRW-DSU war kurzfristig abgesagt worden. Walther und Achminow hatten vor dem Landgericht Düsseldorf eine einstweilige Verfügung erwirkt, die dem für NRW vorgesehenen Landesverband den Namen DSU untersagte.

ALKOHOL AM STEUER

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen