piwik no script img

Bundesbürger gegen Trabi-Gestank

Bonn (afp) - Bürger in Grenzstädten zur DDR beschweren sich zunehmend über die Befreiung von DDR-Fahrzeugen von bundesdeutschen Abgasvorschriften. Der Petitionsausschuß des Bundestages unterstützte deshalb gestern ihr Anliegen, keine generelle Ausnahmegenehmigung zu machen. Für Übersiedler, die einen Trabi oder einen Wartburg mitgebracht hätten, müsse eine Übergangsfrist eingeführt werden. Der Bundesverkehrsminister soll nun in einem halben Jahr Bericht erstatten, wie das Problem der Abgase aus DDR-Fahrzeugen insgesamt gelöst werden soll. Die Beschwerdeführer in den Grenzstädten hatten angegeben, daß sie ihre Fenster nicht mehr öffnen könnten, weil die Luft durch Abgase aus DDR -Wagen verseucht sei.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen