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■ BulgarienUrteil bestätigt

Sofia (dpa) – Das höchste Gericht in Sofia hat die zweijährige Freiheitsstrafe gegen den früheren bulgarischen Vizepremier Grigor Stoitschkow wegen Fahrlässigkeit nach dem Tschernobyl-Unglück bestätigt. Die Vollstreckung einer zweijährigen Haftstrafe gegen den Ex-Stellvertreter des Gesundheitsministers Ljubomir Schindarow wurde um vier Jahre aufgeschoben. Beide früheren kommunistischen Spitzenfunktionäre hatten den Bulgaren die Folgen der radioaktiven Verseuchung nach dem Reaktorunglück im ukrainischen Tschernobyl 1986 verheimlicht. Bereits Ende 1991 waren sie wegen Verletzung der Gesundheitsgesetze verurteilt worden.

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