piwik no script img

■ BulgarienUrteil bestätigt

Sofia (dpa) – Das höchste Gericht in Sofia hat die zweijährige Freiheitsstrafe gegen den früheren bulgarischen Vizepremier Grigor Stoitschkow wegen Fahrlässigkeit nach dem Tschernobyl-Unglück bestätigt. Die Vollstreckung einer zweijährigen Haftstrafe gegen den Ex-Stellvertreter des Gesundheitsministers Ljubomir Schindarow wurde um vier Jahre aufgeschoben. Beide früheren kommunistischen Spitzenfunktionäre hatten den Bulgaren die Folgen der radioaktiven Verseuchung nach dem Reaktorunglück im ukrainischen Tschernobyl 1986 verheimlicht. Bereits Ende 1991 waren sie wegen Verletzung der Gesundheitsgesetze verurteilt worden.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen