: Bücherverbrennung in China
In China ist ein neuer Feldzug gegen die Pornographie beschlossen worden, wie Zeitungen in Peking gestern meldeten. Es sei entschieden worden, daß die zweimonatige Kampagne nach dem 23. Januar, dem chinesischen Neujahrsfest, beginnen solle. In den vergangenen Jahren wurden schon wiederholt derartige Maßnahmen ergriffen. Unter anderem wurden Schüler aufgerufen, anstößige Publikationen abzuliefern. Im Fernsehen wurde die Verbrennung pornographischer Bücher und Videokassetten gezeigt. Allein im vergangenen Jahr wurden nach Angaben der Zeitung Renmin Ribao zehn Millionen illegale Schriften eingezogen, darunter 160.000 pornographische und 100.000 „reaktionäre“. Außerdem seien zwei Millionen Videobänder beschlagnahmt sowie 8.400 Läden durchsucht worden, in denen illegale Publikationen verkauft worden seien. Mehr als 3.000 Menschen seien festgenommen worden.
(Foto: Dave Hornback)
Umverteilung gegen rechts
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