Britischer Pilot in Tansania gestorben: Wilderer schießen Tierschützer ab
Ein britischer Pilot wollte die illegale Jagd auf Elefanten in Tansania dokumentieren. Er starb, als Wilderer seinen Hubschrauber abschossen.
afp | Ein britischer Pilot ist beim Abschuss seines Hubschraubers durch Wilderer in Tansania getötet worden. Roger Gower habe am Freitag ein Tierreservat am Rande des Serengeti-Nationalparks überflogen, um die illegale Jagd auf Elefanten zu dokumentieren, teilte die US-Naturschutzorganisation Friedkin Conservation Fund am Samstag mit.
Die Wilderer hätten auf die Helikopter geschossen und den Piloten tödlich verwundet.
Das Außenministerium in London bestätigte den Tod eines britischen Staatsbürgers in dem ostafrikanischen Land. Laut einem Bericht des „Daily Telegraph“ hatte Gower seinen Job als Buchhalter in London aufgegeben, um sich zum Piloten ausbilden zulassen.
Wegen des lukrativen Handels mit Elfenbein ist die Elefantenpopulation in Afrika in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Zehntausende Dickhäuter werden jedes Jahr von Wildern getötet.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 180 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen
meistkommentiert