: Briefe an Rushdie
■ betr.: Briefe von Günter Grass, Johannes Mario Simmel, Nadine Gordimer, taz vom 28.-30.1.92
betr.: Briefe von Günter Grass, Johannes Mario Simmel, Nadine Gordimer, taz vom 28., 29., 30. Januar 1992
Die Briefe an Rushdie: Super, dachte ich. Da wußte ich mal wieder, warum ich täglich die taz kaufe. Aber schon am zweiten Tag war vom Anspruch des „Politischmachens“ nix mehr übrig: Die „Affäre Rushdie“ ist wieder zu einer Kulturfrage geworden. [...] Der Simmel-Brief hätte auch auf die „politischen“ Seiten gehört (oder zur Wirtschaft zum Beispiel). Und Nadine Gordimers Brief ist jetzt schon auf die zweite Seite Kultur gefallen. Die nächsten Briefe stehen dann in der Wahrheit?
Wie schön wäre es, würdet Ihr nicht (ständig?) selbst gegen Euren eigenen Anspruch anrennen. Nicola Straub, Berlin
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen