Brasiliens Evangelikale und Corona: Wettern gegen das Virus

Kirchen sind genauso wichtig wie Krankenhäuser, finden Brasiliens Evangelikale. Wie der rechte Präsident Bolsonaro schimpfen sie auf die Schließungen.

Brasisliens Präsident Jair Bolsonaro.

Versteckt sich vor dem Virus hinter Jesus: Brasiliens Bräsident Jair Bolsonaro Foto: Adriano Machado/reuters

SãO PAULO taz | Kirchen, poltert Silas Malafaia in einem dreiminütigen Videoclip, seien genau so wichtig wie Krankenhäuser. Täglich kommentiert der bekannteste Pastor Brasiliens per Webcam das Geschehen und sendet aus seinem Arbeitszimmer in Rio de Janeiro die frohe Botschaft in die Welt. Fast eine Million Menschen haben seinen Youtube-Kanal abonniert. Dass Kirchen aufgrund der Corona-Krise geschlossen wurden, ist für Fromme wie Malafaia ein Skandal. Die Debatte ist zum Politikum geworden.

Im größten katholischen Land der Welt haben evangelikale Kirchen seit Jahren regen Zulauf. Laut Berechnungen werden die Evangelikalen im Jahr 2032 die Mehrheit der Bevölkerung stellen. An fast jeder Straßenecke finden sich mittlerweile die kleinen Kirchen, oft reichen ein paar Plastikstühle und ein Mikrophon mit Boxen für ihre lautstarken und emotionalen Predigten.

Ähnlich wie in den USA gibt es jedoch auch riesige, hochmoderne Prestigebauten. Im Salomon-Tempel in São Paulo, der sogar einen eigenen Hubschrauberlandplatz und ein TV-Studio hat, beten mehr als 10.000 Gläubige in Stadionatmosphäre. Die Gemeinden nehmen auch zunehmenden politischen und gesellschaftlichen Einfluss und haben mit einem Zusammenschluss streng-gläubiger Abgeordneter eine parteiübergreifende Interessenvertretung im Kongress.

In Zeiten der Corona-Krise rücken die Bibeltreuen zusammen. Per Dekret wurde in vielen Bundesstaaten der Ausnahmezustand verhängt und Kirchen geschlossen. Während einige Gemeinden ihren Pforten vorübergehend schlossen und nun Online-Gottesdienste anbieten, ziehen andere gegen die Maßnahmen offensiv ins Feld – mit Pastor Malafaia an der Spitze.

Vor leeren Stuhlreihen in einer große Halle steht ein älterer Mann mit Mikrofon auf der Bühne

Stinksauer: Pastor Silas Malafaia beim Predigen fürs Internet in seiner leeren Megachurch Foto: Leo Correa/ap

Alle großen evangelikalen Kirchen haben Bolsonaro unterstützt

„In dieser Pandemie werden keine Krankenhäuser die Menschen beruhigen, sondern die Religionen“, erklärt Malafaia, Gründer der „Versammlung Gottes“, in einem seiner Videos. Unverantwortlich sei es Kirchen zu schließen, da sie den Menschen wichtige emotionale Unterstützung leisteten. Erst nach einem Gerichtsbeschluss ließ er die Türen seiner landesweit vertretenden Kirchen schließen.

Rückendeckung bekommen die Evangelikalen von Präsident Jair Bolsonaro. Dieser brachte ein Dekret auf den Weg, das Kirchen als „notwendige Dienstleistungen“ einstuft. Das Dekret wurde nach kurzer Zeit von der Justiz kassiert, doch die Message Bolsonaros war angekommen: Ich stehe hinter euch.

Bei der letzten Wahl haben alle großen evangelikalen Kirchen gemeinsam einen Kandidaten unterstützt – nämlich Bolsonaro. Das gab es zuvor noch nie“, sagt Andrea Dip, Investigativ-Journalistin des Enthüllungsmediums Agência Pública, der taz.

Bolsonaro, der eigentlich katholisch ist, hatte im Wahlkampf die Nähe zu den Evangelikalen gesucht. Er ließ sich medienwirksam im Jordan taufen, war umjubelter Stargast bei evangelikalen Veranstaltungen und wurde von Pastor Malafaia mit seiner dritten Ehefrau vermählt. Durch diesen Schachtzug konnte sich Bolsonaro die Unterstützung vieler armer Brasilianer*innen sichern. Denn die Freikirchen sind mit ihren Heilsversprechen, charismatischen Predigern und spektakulären Megagottesdiensten gerade in den vom Staat vernachlässigten Randgebieten beliebt.

Gegen Kommunismus, Homosexualität und Feminismus

Malafaia und Co. inszenieren sich gerne als Anwälte der Armen. „Das ist ein Marketing-Trick und der einfachste Weg um, neue Mitglieder zu gewinnen“, sagt die Journalistin Dip, die ein Buch über den Einfluss der Evangelikalen geschrieben hat. In der aktuellen Corona-Krise stellen sich die Pastoren selbstbewusst hinter Präsident Bolsonaro, der mit Hinblick auf die drohende Rezession eine Rückkehr zur Normalität gefordert hatte. Viele Expert*innen rechnen mit einer Gesundheitskatastrophe für das größte Land Lateinamerikas, sollten keine Isolationsmaßnahmen ergriffen werden.

Andere Pastoren, wie der ebenfalls landesweit bekannte Edir Macedo, nutzen die Krise geschickt für ihre Zwecke. Der Gründer der Universalkirche des Königreichs Gottes sagte nicht nur, dass Corona eine „Strategie Satans und der Medien“ sei, um die Menschen in Panik zu versetzen. Macedo erklärte auch, dass der Glauben die beste Medizin gegen das Virus sei.

Paulo Junior ging noch weiter: Der Pastor aus São Paulo schwadronierte, Europa sei das Epizentrum der Pandemie, weil es ein „post-christlicher Kontinent“ sei und dort „Atheismus, Islamismus und Homosexualismus“ herrsche. Laut Dip stehe hinter solchen Aussagen eine klare Taktik. „Die Kirchen haben drei große Feinde: Kommunismus, Homosexualität und Feminismus“, sagt die Journalistin. „Sie benutzen alles, was sie als Munition dagegen bekommen können – nun eben das Corona-Virus.“

Und auch finanzielle Interesse treiben viele Pastoren an. Da die überwiegende Mehrheit der Gläubigen zehn Prozent ihres Einkommens als Abgabe entrichtet, sind die Kirchen auch ein enormer ökonomischer Faktor. Sie stehen schon lange im Verdacht ihre Mitglieder schamlos auszubeuten und Gelder zu veruntreuen.

In der aktuellen Corona-Krise, die von den Evangelikalen als „Plage“ bezeichnet wird, beziehen sich viele Pastoren auf Stellen in der Bibel, in denen Gott Menschen gegen Opfergaben von Sünden freispricht. Die Botschaft vieler Kirchen in der Pandemie: Wenn ihr uns bezahlt, kriegt ihr kein Corona. Einige Kirchen boten sogar Gottesdienste zur Massenimmunisierung mit einem „heiligen Öl“ an.

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte haben sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit soll der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie Anfang Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen: Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 5. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen sollen die Regeln gelockert werden: PatientInnen oder BewohnerInnen sollen wieder durch eine bestimmte Person besucht werden können.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport soll das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt sein. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga darf die Saison ab Mitte Mai mit Geisterspielen fortsetzen – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten. Was alles unter „Großveranstaltung“ fällt, wird noch geklärt.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios sollen die Ländern Lockerungen eigenständig verantworten.

■ Spielplätze sollen unter Auflagen wieder öffnen – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen werden wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

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