Brandanschlag: Giffey für mehr Überwachung
Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD), in der schwarz-roten Landesregierung zuständig für die Stromnetz Berlin GmbH, hat sich als Konsequenz aus den Brandanschlägen auf zwei Strommasten und den Stromausfall im Südosten Berlins für mehr Videoüberwachung ausgesprochen. „Wenn wir an solchen Stellen besser ausgestattet sind, dann hilft das“, sagte Giffey am Donnerstag in der Fragestunde des Abgeordnetenhauses. Gegenwärtig würden datenschutzrechtliche Überlegungen entgegen stehen. Giffey regte an, über eine andere Gewichtung zwischen Datenschutz und sicherer Stromversorgung nachzudenken. Gleiches gilt für sie auch für den Umgang mit Informationen über das Stromnetz. Die Stromnetz Berlin GmbH gab am Nachmittag um 16:36 Uhr bekannt, dass nun, rund 60 Stunden nach dem Anschlag, wieder alle Kunden mit Strom versorgt seien. (sta)
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