■ Bosnien: Kroaten willig
Zagreb (AFP) – Das „Parlament“ der bosnischen Kroaten hat auf einer Sitzung in Mostar unter Vorbehalt dem Grundsatzabkommen von Washington zugestimmt, das die Einrichtung einer kroatisch-moslemischen Föderation in Bosnien vorsieht. Sie würdigten das Abkommen als „historische Notwendigkeit“, drangen jedoch auf das „Überleben“ der bosnischen Kroaten. Heute soll in Sarajevo die konstituierende Sitzung des neuen Parlaments der Föderation stattfinden. Der UN-Sondergesandte Yasushi Akashi lud unterdessen alle bosnischen Kriegsparteien für Donnerstag zu neuen Verhandlungen nach Genf ein, nachdem die Gespräche in der vergangenen Woche ergebnislos geblieben waren.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen