piwik no script img

■ BosnienAngriffe auf Muslime

Sarajevo/Washington (AFP) Die im serbisch kontrollierten Gebiet Nordbosniens lebenden Muslime werden laut UN-Angaben zunehmend Opfer von Angriffen und Plünderungen. Die Angreifer gingen mit äußerster Brutalität gegen die Muslime vor und raubten sie systematisch aus, sagte der Sprecher des UN-Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR), Kris Janowski, am Samstag in Sarajevo. Unterdessen meldete die Washington Post, es liege ein Plan für eine Entsendung von mehreren tausend US-Soldaten nach Kroatien zur Sicherung eines möglichen Abzugs der UN-Schutztruppen (Unprofor) vor.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen