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■ BlutspendenDRK gegen Antwerpes

Bonn (dpa) – Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wird mit allen rechtlichen Mitteln gegen den Kölner Regierungspräsidenten Franz- Josef Antwerpes wegen dessen Kritik an angeblich „schlampigen“ DRK-Blutspendediensten vorgehen. Eine Dienstaufsichtsbeschwerde beim Düsseldorfer Innenministerium sei bereits eingereicht, und Schadensersatzansprüche würden ebenso geprüft wie die Frage, ob die Äußerungen von Antwerpes strafrechtlich als üble Nachrede zu bewerten seien, sagte DRK-Präsident Knut Ipsen. In Briefen hätten sich Blutspender verunsichert und empört geäußert. Die Spendebereitschaft sei schon zurückgegangen.

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