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■ BlutskandalBerufung

Paris (AFP) – Vor dem Pariser Berufungsgericht hat gestern ein mehrwöchiger Prozeß gegen vier Ärzte begonnen, die im vergangenen Jahr als Verantwortliche für den Blutspendenskandal abgeurteilt worden waren. Dabei geht es um die Verwendung HIV-verseuchter Blutpräparate, die 1985 entgegen besserem Wissen der Mediziner verwendet wurden und durch die allein tausend Bluterpatienten mit der unheilbaren Immunschwächekrankheit Aids infiziert wurden. 250 dieser Infizierten sind bereits gestorben.

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