■ Blutskandal: Berufung
Paris (AFP) – Vor dem Pariser Berufungsgericht hat gestern ein mehrwöchiger Prozeß gegen vier Ärzte begonnen, die im vergangenen Jahr als Verantwortliche für den Blutspendenskandal abgeurteilt worden waren. Dabei geht es um die Verwendung HIV-verseuchter Blutpräparate, die 1985 entgegen besserem Wissen der Mediziner verwendet wurden und durch die allein tausend Bluterpatienten mit der unheilbaren Immunschwächekrankheit Aids infiziert wurden. 250 dieser Infizierten sind bereits gestorben.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen