: Blues Brothers 2000
■ USA 1998, Regie: John Landis; mit Dan Aykroyd, John Goodman, Joe Morton u.a.; 90 Min.
Vor 18 Jahren sorgten die Brüder Jake und Elwood Blues, unterwegs „im Namen des Herrn“, für einigen Spaß und jede Menge Kleinholz und Autowracks. Was uns der Evergreen „Blues Brothers“ am Ende vorenthielt, war die Tatsache, daß irgend jemand für das ganze Chaos bezahlen mußte – und das war Elwood (Dan Aykroyd). 18 Jahre hat er im Knast gesessen. Als er entlassen wird, hört er, daß sein Bruder Jake dahingeschieden ist (wie ja dessen Darsteller John Belushi auch). Elwood hat nicht viel Zeit zum Trauern. Schwester Maria Stigmata jubelt ihm den kleinen Waisenjungen Buster unter, der dringend einen „Mentor“ benötigt. Zusammen mit dem Knirps macht sich der halbe Blues Brother auf, die alte Band wieder ins Leben zu rufen.
Im Barkeeper Mighty Mack (John Goodman) findet er einen Ersatz für Jake. Leider sind aber auch die Bullen schon wieder hinter Elwwod her, weil sie glauben, er habe den kleinen Buster entführt... Der große, kleine, fette John Belushi wird sich wohl im Grabe umdrehen. So einen Mist wie diesen Film hat sein Andenken wirklich nicht verdient. Als musikalische Action-Komödie getarnt, ist er doch nur ein Videoclip für Eric Clapton, B.B. King und andere Größen. Die Rahmenhandlung ist völlig überflüssig. Schade.
Alhambra, Blauer Stern, CinemaxX Colosseum, CineStar, Delta, FT am Friedrichshain, Gropius Passagen, Kant, Kinocenter Spandau, Kinowelt Friedrichshain, Kosmos, Die Kurbel (OF), Marmorhaus, Passage, Rollberg (OF), Thalia, Titania Palast, Zoo Palast
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