piwik no script img

■ BilderbücherEin Rabe für Oma

Zeitungen altern schnell. Von einem Tag zum nächsten sind sie Altpapier. Ungelesen haben sie ihren Lebenszweck ganz und gar verfehlt. Oma rettet ihre Zeitung vor diesem Schicksal und faltet einen Raben aus ihr, der auch gleich keck davonfliegt, statt Oma die Langeweile zu vertreiben. Er ist ganz und gar treulos und verliebt sich sogleich in eine schöne Räbin, die ihn federlos nicht akzeptieren kann. Er macht noch ein paar verzweifelte Versuche, Rabe unter Raben zu sein, dann kehrt er traurig zur Oma heim. Da wartet schon eine Räbin, aus Sportseiten gemacht, das hat sich der Opa so ausgedacht. Reime animieren zum reimen, und vorfalten zum nachfalten. Kann das wirklich jede Oma, oder wie macht man aus einer Zeitung einen Raben? Nicht daß es eine Ente wird! Ein vergnügliches, buntes Bilderbuch für Spaßvögel.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen