: Bierkönig Heineken tot
Erfinder der grünen Flasche mit dem roten Stern starb nur zwei Monate nach seinem Rückzug aus dem Konzern
NOORDWIJK ap ■ Alfred Henry „Freddy“ Heineken, ehemaliger Chef des niederländischen Bierkonzerns Heineken, ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Die Todesursache wurde zunächst nicht mitgeteilt. Heineken trat 1942 im Alter von 18 Jahren in das Unternehmen ein, das sein Großvater 1864 gegründet hatte. Vier Jahre später wurde er Vertriebsleiter für die USA. Zurück in Europa machte er das Unternehmen mit seiner Marketingstrategie zum drittgrößten Bierkonzern der Welt, hinter Anheuser Busch und Interbrew. Heineken entwarf unter anderem die grüne Flasche und das Logo mit dem roten Stern. Unter ihm entwickelte sich das Unternehmen zum größten europäischen Biermulti. Im November 2001 trat Heineken in den Ruhestand. Mit einem Vermögen von 4,1 Milliarden Euro war Heineken der reichste Mann der Niederlande. 1983 wurde er entführt und nach drei Wochen gegen ein Lösegeld freigelassen.
Unser Mittel gegen Antifeminismus
Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen