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■ Brauereien erhöhen Bierausstoß

Die Brauereien in Berlin und Brandenburg haben ihren Bierausstoß 1994 leicht erhöhen können. Es wurden mit 4,9 Millionen Hektoliter (hl) rund 240.000 hl mehr gebraut als im Jahr zuvor, geht aus einer gestern vom Brauereiverband Nord anläßlich des „Tages des deutschen Bieres“ in Berlin verbreiteten Statistik hervor.

Der gesamte Bierausstoß in Deutschland habe bei 118 Millionen hl gelegen. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch war mit 140 Litern 1994 nochmals um zwei Liter höher als im Vorjahr – entsprechend höher dürfte der reale Konsum der Biertrinker liegen. Von den insgesamt 93.000 Beschäftigten der deutschen Brauereiwirtschaft arbeiten 1.800 in Berlin.

Der „Tag des deutschen Bieres“ erinnert das am 23. April 1516 in Bayern verkündete deutsche Reinheitsgebot für Bierbrauen. Die Berliner Brauereien bedenken aus diesem Anlaß die von Christiane Herzog, Gattin des Bundespräsidenten, mitbegründete Mukoviszidose-Hilfe mit einer Spende von 15.000 Mark. dpa/taz

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