piwik no script img

Betr.: Rattenfischen

In Baltimore haben am Sonntag 40 Wettangler ihre Ruten nicht nach Fischen, sondern nach Ratten ausgeworfen. Bereits zum zweiten Mal wurde der Wettbewerb in einem von Müll übersäten Wohnbezirk der Millionenstadt an der US-Ostküste ausgetragen. Der Organisator Chuck Ochtech bezeichnet das Spektakel als einen sportlichen Wettkampf, mit dem auf die Rattenplage aufmerksam gemacht werden soll. Als Köder sind Hamburgerreste, Hot dogs, mit Erdnußbutter präparierter Speck und auch rohes Steak zugelassen. Rattenangeln ist Teamwork, so wurde Ochtech von seiner Frau Shirley unterstützt, die mit einem Baseballschläger die geköderten Nager killte. Die Angler zahlten drei Dollar Teilnahmegebühr, von denen ein Teil für wohltätige Zwecke gespendet wurde. Foto: Kottmeier/agenda

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen