piwik no script img

■ BeschämendAktfotos gestohlen

Berlin/Dresden (dpa) – Eine einmalige Sammlung privater Aktfotos aus der DDR unter dem Motto „Die nackte Republik“ ist verschwunden. Die Kollektion, die seit vorigem Jahr von der Berliner Monatszeitschrift Das Magazin in Ausstellungen gezeigt wird, ist, wie deren Chefredakteurin Martina Rellin, gestern sagte, mitsamt dem Bus, der sie nach Dresden bringen sollte, am Freitag abend gestohlen worden. „Der Schaden ist nicht zu ermessen, da die Arbeiten vorwiegend aus privater Hand stammen und in der Redaktion kaum Negative vorliegen“, sagte Rellin.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen