■ Berliner Telegramm: GEW kritisiert Einschränkungen beim Mutterschutz
Die geplante Einschränkung des Mutterschutzes für Berliner Beamtinnen ist von der GEW kritisiert worden. Mit dem vom Haushaltsstrukturgesetz vorgesehenen Ersatz der in Berlin geltenden Verordnung durch die Bundesregelung falle künftig der Innendienst ab dem sechsten Schwangerschaftsmonat für Lehrerinnen, Erzieherinnen oder Polizistinnen weg, teilte die GEW gestern mit. Die Aufhebung der jetzigen Regelung führe zu größeren Belastungen für die Schwangeren. Bisher konnten die Betroffenen ab sechstem Schwangerschaftsmonat bis zum Beginn des Mutterschutzes in einen Bereich der Verwaltung wechseln. Sinn der Regelung sei es, sie vor der größeren Unfallgefahr zu schützen. Wird diese Regelung aufgehoben, könnten sich die Schwangeren nur mit einer Krankschreibung oder einem ärztlichen Attest vor der belastenden Situation am Arbeitsplatz bewahren. Es sei „unverantwortlich“, aus rein haushaltsrechtlichen Gründen den Mutterschutz für Beamtinnen zu verschlechtern, erklärte die stellvertretende Vorsitzende der GEW, Brigitte Reich. ADN
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