■ Berg-Karabach: Direktgespräche
Eriwan (AFP) – Der am Sonntag zwischen armenischen und aserbaidschanischen Einheiten vereinbarte Waffenstillstand für Berg-Karabach wurde am Donnerstag für fünf Tage verlängert. Dies war bei einem Treffen zwischen Vertretern Aserbaidschans und der Karabach-Armenier in Mardakert vereinbart worden. Gleichzeitig einigten sich die Verhandlungspartner auf einen Gefangenenaustausch. Dennoch warfen sich beide Seiten vor, den Waffenstillstand verletzt zu haben. Die Armenier berichteten, daß aserbaidschanische Einheiten ein Dorf im Gebiet um Gardrut angegriffen hätten. Aserbaidschan sprach von armenischen Militärbewegungen im Gebiet um Fisuli. Das Treffen von Mardakert war die erste direkte Begegnung zwischen Vertretern Aserbaidschans und der Karabach-Armenier, deren Behörden von Baku nicht anerkannt werden.
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