■ Berg-Karabach: Direktgespräche
Eriwan (AFP) – Der am Sonntag zwischen armenischen und aserbaidschanischen Einheiten vereinbarte Waffenstillstand für Berg-Karabach wurde am Donnerstag für fünf Tage verlängert. Dies war bei einem Treffen zwischen Vertretern Aserbaidschans und der Karabach-Armenier in Mardakert vereinbart worden. Gleichzeitig einigten sich die Verhandlungspartner auf einen Gefangenenaustausch. Dennoch warfen sich beide Seiten vor, den Waffenstillstand verletzt zu haben. Die Armenier berichteten, daß aserbaidschanische Einheiten ein Dorf im Gebiet um Gardrut angegriffen hätten. Aserbaidschan sprach von armenischen Militärbewegungen im Gebiet um Fisuli. Das Treffen von Mardakert war die erste direkte Begegnung zwischen Vertretern Aserbaidschans und der Karabach-Armenier, deren Behörden von Baku nicht anerkannt werden.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen