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Bayern: Vogelkiller als Jagdpächter gesucht

Wenige Tage vor der Eröffnung des Großflughafens München II im einstmals schönen Erdinger Moos offenbarte die Flughafen München GmbH (FMG), daß sie mit der gleichen Radikalität, die bereits zur Vernichtung des Erdinger Mooses geführt hat, nun auch gegen die dort verbliebene Vogelwelt vorgehen will — wegen der Vogelschlaggefahr. In einem dem Landtagsabgeordneten der Grünen, Dr. Christian Magerl, zugespielten Musterpachtvertrag heißt es: „Im Rahmen der normalen Jagdhandlungen im Randbereich des Flughafens sind (...) Maßnahmen der FMG durch gezielte Vergrämung/Abschuß von Großvögeln, wie z.B. Graureiher, Greif- und Entenvögel zu unterstützen (Aufhebung der Schonzeiten).“ Natürlich gibt es einen weiteren interessanten Passus in dem Vertrag, der möglicherweise deutlicher macht, worum es geht: „Der Pächter ist verpflichtet, einmal pro Jagdjahr eine Treibjagd durchzuführen, an der bis zu 15 Betriebsangehörige der FMG (...) als Jagdgäste einzuladen sind.“(Foto: keystone)

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