piwik no script img

■ US-Justiz erwischt GeldwäscherringBanker aus Mexiko wuschen Geld für Drogenmafia

Washington (AP/AFP) – Mehrere mexikanische Banken haben nach Ermittlungen der US-Justiz der internationalen Drogenmafia bei der Geldwäsche geholfen. Wie Finanzminister Robert Rubin und Justizministerin Janet Reno am Montag in Washington mitteilten, wurden nach dreijährigen verdeckten Ermittlungen 142 Verdächtige festgenommen, 61 Millionen Mark beschlagnahmt sowie mehr als zwei Tonnen Kokain und vier Tonnen Marihuana sichergestellt. Mitarbeiter von zwölf großen mexikanischen Banken sollen bei der Geldwäsche mitgewirkt haben. Die mexikanische Bankiersvereinigung sagte den US-Behörden jede Unterstützung zu, wies jedoch darauf hin, die betroffenen Mitarbeiter hätten auf eigene Rechnung gearbeitet. Unter dem Decknamen „Operation Casablanca“ lief die Fahndung in sechs Ländern. Laut US-Finanzministerium wurde erstmals nachgewiesen, daß mexikanische Geldinstitute mit Drogenkartellen in Mexiko und Kolumbien in Verbindung stehen.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen