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Bangen um Herzog

■ Kleine Krankengeschichte des Meisters

Eine dünne Personaldecke macht Trainer Otto Rehhagel beim SV Werder Bremen zu schaffen. Vor dem Fußball-Europapokal-Hinspiel im Meister- Wettbewerb am Donnerstag (19.30 Uhr/live bei RTL) gegen Dynamo Minsk im Weserstadion ist der Einsatz von Andreas Herzog sehr fraglich. „Wir müssen die Entwicklung der Verletzung abwarten“, meinte am Montag Mannschaftsarzt Karl Meschede, der 24 Stunden nach dem Weiterkommen im Pokal bei Kickers Offenbach (5:3 im Elfmeterschießen) noch zahlreiche Blessuren der Spieler behandeln mußte.

Herzog, der sich im Bundesliga-Punktspiel gegen Bayern München (1:0) am vergangenen Donnerstag eine Verletzung am Wadenbeinkopf zugezogen hatte und außerdem wegen einer Gehirnerschütterung Bettruhe verordnet bekam, soll nach den Vorstellungen des Arztes eine Pause von drei Wochen einlegen. Der österreichische Nationalspieler möchte aber gegen den Meister aus Weißrußland unbedingt spielen. „Eine Entscheidung fällt frühestens am Spieltag“, meinte dazu Werder-Manager Willi Lemke.

Dagegen kann Frank Neubarth auf keinen Fall Dynamo Minsk eingesetzt werden. „Mr. Europacup“ laboriert an einer Sehnenverletzung im Kniegelenk und wird noch einige Zeit pausieren müssen. Außerdem fehlt beim Deutschen Meister weiterhin Uwe Harttgen nach einer Kreuzband-Operation.

dpa

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