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Bananenmarktordnung vertagt

■ Agrarminister der EG konnten sich nicht einigen

Brüssel (dpa/taz) – Die Agrarminister der Europäischen Gemeinschaft haben nach zweitägigen Beratungen in Brüssel keine Entscheidung über die neue Bananenmarktordnung getroffen. Die Minister vertagten ihre Gespräche bis heute abend, damit die Minister aus den Niederlanden und Belgien sich mit den Kabinetten zu Hause besprechen können.

Vorgesehen ist, die Einfuhr der sogenannten Dollar-Bananen aus Süd- und Mittelamerika mit einem Quotensystem zu regeln. Den Deutschen würde das Verfahren eine erhebliche Verteuerung ihrer Lieblingsfrüchte bescheren. Dieser Beschluß sollte jetzt nur noch formal mit der kompletten Marktordnung bestätigt werden.

Belgien und die Niederlande hatten jedoch Nachbesserungen des Beschlußtextes verlangt. Ohne die Stimmen von Belgien, den Niederlanden, Deutschland und Dänemark würde die Bananenmarktordnung scheitern, weil sie keine ausreichende Mehrheit im Ministerrat fände.

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