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Bahnkonzern entlässt 1.000

BERLIN dpa ■ Der kanadische Schienentechnikkonzern Bombardier macht mit seinem angekündigten massiven Stellenabbau in Deutschland ernst. Durch „Kapazitätsanpassungen“ werden voraussichtlich etwa 1.000 Arbeitsplätze insbesondere in den neuen Ländern wegfallen, verlautete am Freitag aus Betriebsratskreisen. Allein 450 davon entfielen auf das größte deutsche Werk in Hennigsdorf bei Berlin. Den Standort hatte Bombardier übernommen, als er 2001 die Daimler-Schienentochter Adtranz kaufte. Der weltgrößte Bahnbauer beschäftigt in Deutschland an elf Standorten 9.400 Mitarbeiter. In Hennigsdorf sind derzeit etwa 2.450 Menschen beschäftigt. Am Montag wird die Belegschaft genauer informiert, hieß es gestern bei Bombardier.