: Baden, bis Bulle kommt
Planschkrimi auf Sylt mit bravem Happy End
Im Windschatten der langen Trinkpause, in die das bundesdeutsche Freizeitkickerteam bei der WM sich verdient geschossen, nein, nicht geschossen hat, ist eine lange Badepause für einen Sylt-Touri gänzlich glimpflich ausgegangen. „Vermuteter Badeunfall klärt sich auf – Eigentümer der aufgefundenen Gegenstände meldet sich“, funkte die Polizeidirektion Flensburg jetzt von der Punk-Insel. Dort hatte sich „der Verdacht eines Badeunfalls südlich der Musikmuschel in Westerland nicht bestätigt“. Ein 60-jähriger Bayer war in aller Herrgottsfrüh am Montag in die Fluten gestiegen – als er wieder ausstieg, waren „ein Paar schwarze Sandalen, ein Badetuch sowie zwei schwarze Nordic-Walking-Stöcke“ weg. Die hatte nämlich die Bullerei um 5.45 Uhr gemopst und dann nach dem Stöckeinhaber mit Drohnen, Jetskis, zwei Schiffen und einem Rettungshubschrauber gesucht. „Die umfangreichen Suchmaßnahmen verliefen ohne Feststellungen“, so Flensburg, bis sich „schließlich der Eigentümer der aufgefundenen Gegenstände telefonisch bei der Polizei“ meldete. Teures und bürokratisches Happy End: „Die Eigentumsverhältnisse konnten zweifelsfrei geklärt werden.“ Gut Plansch!
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