Bachmannpreis 2021: Stimme der Gegenwartsliteratur

Das Wettlesen an den Tagen der deutschsprachigen Literatur ist zu Ende. Den Hauptpreis geht an die im Iran geborene Autorin Nava Ebrahimi.

Die Autorin Nava Ebrahimi steht vor einer Glaswand und blickt direkt in die Kamera

Ebrahimi erhält den 45. Ingeborg-Bachmann-Preis Foto: Clara Wildberger/ORF/LST KÄRNTEN/dpa

KLAGENFURT dpa | Der mit 25.000 Euro dotierte Bachmannpreis für deutschsprachige Literatur geht an die im Iran geborene, in Deutschland aufgewachsene und in Österreich lebende Autorin Nava Ebrahimi.

Sie sei eine der spannendsten Stimmen der Gegenwartsliteratur, hieß es vonseiten der Jury am Sonntag. Der komplizierte und schwierige Text „Der Cousin“ über die Fluchtgeschichte eines schwulen Tänzers behandle auch eine der aktuellen Kernfragen: Wie viel Show braucht es, damit Botschaften überhaupt noch wahrgenommen werden?

Der Ingeborg-Bachmann-Preis ist der höchstdotierte der am Sonntag vergebenen Preise. Vier weitere gibt es: Mit dem mit 12.500 Euro dotierten Deutschlandfunk-Preis wird Dana Vowinckel ausgezeichnet, sowohl der Kelag-Preis in Höhe von 10.000 Euro der Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft wie auch der 7.500 Euro schwere BKS-Bank-Publikumspreis gehen an Necati Öziri, der mit 7.000 Euro dotierte 3-Sat-Preis an Timon Karl Kaleyta.

Der von der Stadt Klagenfurt verliehene Preis erinnert an die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann (1926-1973). Vierzehn Autorinnen und Autoren haben an dem Wettlesen teilgenommen, darunter sieben aus Deutschland.

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