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Australier gegen Irakkrieg

MELBOURNE ap ■ Mehr als 18.000 Kriegsgegner haben am Wochenende in Australien gegen eine mögliche Irakoffensive demonstriert. In Sydney versammelten sich am Samstag rund 10.000 Menschen auf den Straßen, in Melbourne protestierten am Sonntag etwa 5.000. Oppositionspolitiker. Harry Quick warf Ministerpräsident John Howard vor, sich zu sehr um die Meinung der amerikanischen und britischen Regierung zu kümmern. „Warum sollten wir blind den Vereinigten Staaten folgen, einem Land, das mehr internationale Verträge gebrochen und mehr UN-Konventionen missachtet hat als der Rest der Welt in den letzten 20 Jahren?“, sagte Quick. Howard hatte in der vergangenen Woche bekannt gegeben, dass das Verteidigungsministerium an Plänen für eine australische Beteiligung an einem möglichen Irakkrieg arbeite.