: Außenweser: "Fauler Kompromiß"
Außenweser: „Fauler Kompromiß“
“Nicht mehr als der gesetzlich vorgezeichnete Verfahrensweg.“ So beurteilt der Gesamtverband Natur-und Umweltschutz (GNUU)den „faulen Kompromiß“ zur Außenweservertiefung. Es sei „kindliche Naivität“ zu glauben, daß die von einer Bundesbehörde erstellte Umweltverträglichkeitsstudie zu einem ablehnenden Ergebnis kommen werde. Der GNUU befürchtet durch die Vertiefung der Weser um 2,50 Meter negative Auswirkungen für den wertvollen Bereich des Nationalparks Wattenmeer und behält sich juristische Schritte vor, falls die Studie Mängel enthält. Der Umweltverband geht jedoch nicht darauf ein, daß der Senat die Ergebnisse der Umweltprüfung noch einmal beraten muß, und die Zustimmung daher nicht automatisch gegeben ist. taz
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen