: Aum-Imitatoren
Zandt/Ingolstadt (dpa) – Erleichterung im oberbayerischen Dorf Zandt: Eine Serie von Drohbriefen und Anschlägen ist aufgeklärt. Die Polizei nahm am Mittwoch abend zwei 15jährige und einen 14jährigen Jungen fest. Die drei Schüler hatten sich als Anhänger der für die japanischen Giftgasanschläge verantwortlichen Aum- Sekte ausgegeben und sollen acht Straftaten begangen haben. Vier davon haben sie inzwischen gestanden. Zugegeben haben die Jugendlichen u.a. einen Anschlag auf einen Strommast. Sie hinterließen einen Zettel mit zusammengeklebten Zeitungsschnipseln: „Wenn mein Führer Shoko Asahara nicht sofort freigelassen wird, werde ich die Bewohner dieses jämmerlichen Kaffs mit Stumpf und Stiel ausrotten.“ Laut Polizei sind die Jugendlichen auch für Einbrüche und Vandalismus in dörflichen Einrichtungen verantwortlich. Dabei hinterließen sie Drohbriefe, in denen sie ankündigten, Häuser anzuzünden oder zu sprengen.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 210 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen