: Auf dem Rückweg zur Erde
Mit wertvollen Gesteinsproben im Gepäck hat sich die Nasa-Sonde „Osiris-Rex“ diese Woche auf den Rückweg vom Asteroiden Bennu zur Erde gemacht. Die Sonde war schon etwa 300 Kilometer vom Asteroiden entfernt, als sie ihre Haupttriebwerke zündete. Mitglieder der Bodenkontrolle in Colorado klatschten, als die Bestätigung eintraf: „Wir bringen die Proben nach Hause!“ Auf der Erde eintreffen wird „Osiris-Rex“ allerdings erst in zwei Jahren. Die Sonde erreichte Bennu 2018 und flog zwei Jahre um den Asteroiden herum, bevor sie im vergangenen Herbst Gesteinsproben von der Oberfläche einsammelte. Der Leiter des Projekts, Dante Lauretta von der Universität von Arizona, schätzte, dass die Sonde zwischen 200 und 400 Gramm Gestein mitbringt. Für die USA ist das die größte Menge seit den „Apollo“-Mondmissionen. Die Nasa hat zwar schon Kometenstaub eingefangen, aber sich noch nie um Teile eines Asteroiden bemüht. Von der Untersuchung der Proben des nur 490 Meter breiten Asteroiden erhoffen sich die Forscher neue Erkenntnisse. Sie könnten Hinweise darauf liefern, wie die Planeten entstanden und Leben sich auf der Erde bildete. Die Sonde, die etwa so groß ist wie ein Auto, wird am 24. September 2023 in der Wüste von Utah erwartet. (ap)
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen