■ Atomwaffen: Deutsche Firmen dabei
Bonn (taz) – Drei deutsche Unternehmen sollen nach Angaben der Internationalen Atomenergie- Organisation Komponenten für den Bau von Atomwaffen an Nordkorea geliefert haben. Das ergab sich bei Kontrollen der Organisation. Nordkorea hat in den vergangenen zehn Jahren durch gezielten Zukauf westlicher Technologie im Wert von 300 Millionen US-Dollar ein Atomwaffenprogramm aufgebaut. Der größte Teil der unter Ausfuhrverbot stehenden westlichen Erzeugnisse stamme aus den USA. Allerdings seien auch Anlagenkomponenten aus deutscher Produktion aufgefunden worden. Zwei der Unternehmen waren bereits in das irakische Atomprogramm verwickelt.
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