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Atomunsicherheit eint

■ US-Experten überprüfen russische Kernkraftwerke auf Jahr-2000-Problem

Moskau/Washington (AP) – Die USA und Russland wollen bei der Atomsicherheit künftig enger zusammenzuarbeiten. Am Samstag unterzeichneten sie in Moskau ein Abkommen, in dem unter anderem vorgesehen ist, dass Russland radioaktives Material künftig besser überwacht und sichert sowie die Ausrüstung seiner Atomanlagen modernisiert. Ein Krisenzentrum soll beide Länder direkt verbinden, um besser auf Unfälle wie den im japanischenTokaimura reagieren zu können.

Weil Russland als eines der Länder gilt, die am wenigsten auf das so genannte Jahr-2000-Problem eingestellt sind, will die USA Experten entsenden, die die Computer in den russischen Atomkraftwerken überprüfen sollen.

Unterdessen haben sich Demokraten und Republikaner im US-Senat darauf geeinigt, am 12. Oktober über einen Beitritt der USA zum internationalen Verbot von Atomwaffentests abzustimmen. Bisher haben 152 Länder den Vertrag unterzeichnet, ratifiziert worden ist er aber erst von 47. Die US-Regierung braucht für die Ratifizierung im Senat neben der Zustimmung aller Demokraten auch die von 22 Republikanern. Deren Meinungsführer hatte am Freitag angeboten abzustimmen, nachdem das Thema zwei Jahre nur in Ausschüssen erörtert worden war. Befürworter einer Ratifizierung befürchten allerdings, dass die nötige Zweidrittelmehrheit bei einer vorschnellen Abstimmung nicht zustande kommt. Eine Ablehnung aber könnte den internationalen Bemühungen schaden.

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