: Atom-Ausstellung verwüstet
Berlin (taz) - Eine Ausstellung in der Technischen Universität Berlin, mit der an den 50.Jahrestag der Entdeckung der Kernspaltung erinnert werden sollte, ist wenige Stunden vor ihrer Eröffnung am Freitag von Unbekannten verwüstet worden. Nach Angaben der Polizei sei dabei ein Arbeiter verletzt worden.
Etwa 50 Personen drangen in den Lichthof der TU ein, stürzten Stellwände um, warfen mit Farbbeuteln und zerstörten Vitrinen. Der Sachschaden sei erheblich. Der Präsident der TU, Fricke, verurteilte den Anschlag.
Gegen den offiziellen Festakt des Jahrestages in der Berliner Kongreßhalle demonstrierten die „Väter und Mütter gegen Atomkrieg“. Etwa 200 Leuten zogen am Freitagnachmittag zur Technischen Universität.
bf
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen